| DIE MANUFAKTUR | |
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Nachdem sich Maurice Lacroix seit Jahren auf die Entwicklung von innovativen Zusatzfunktionen konzentrierte und mit dem Chronographen-Kaliber ML 106 das erste vollständig im eigenen technischen Büro konzipierte sowie entwickelte Manufakturwerk vorstellte, reihte sich die Uhrenmarke Ende 2006 mit der eigenen Produktion von komplexen Werkkomponenten für mechanische Zeitmesser erfolgreich in die exklusive Riege der Schweizer Uhrenmanufakturen ein. Im jurassischen Montfaucon, unweit der Maurice Lacroix Uhrenateliers, wurden modernste Werkstätten eingerichtet. Auf neusten CNC-Technologien basierend, entstehen hier Einzelteile in kleiner Serie, die sich durch eine hohe Wertschöpfung auszeichnen. Damit unterstreicht Maurice Lacroix das kreative Streben nach Differenzierung aller mechanischen Uhren bis ins kleinste Detail und den Willen, Entwicklung und Fertigung komplizierter mechanischer Uhren so weit wie möglich zu kontrollieren. |
Deshalb wird jede Maurice Lacroix genauso gefertigt, wie die Schweizer Uhrmacher dies schon von Anfang an getan haben – mit Hingabe und Können.
Fertigung
Um den wahren Wert einer Uhr zu erkennen, braucht es Zeit und ein geschultes Auge. Denn es sind nicht einzig die hochwertigen Materialien, die ausgeklügelte Feinmechanik und das zeitlose Design, die unsere Uhren auch für kommende Generationen kostbar machen. Es sind in erster Linie die Passion und Präzision unserer Uhrmacher.
Deshalb wird jede Maurice Lacroix genauso gefertigt, wie die Schweizer Uhrmacher dies schon von Anfang an getan haben – mit Hingabe und Können. Weil aber Innovation, Hightech wie auch zeitgemässe Materialien ebenso wichtig sind wie die handwerkliche Uhrmachertradition, ist die Zeit bei Maurice Lacroix keineswegs stehen geblieben. Der Einsatz modernster Produktionsmittel und Kontrollverfahren wird ebenso gross geschrieben wie das Festhalten an überlieferten Traditionen.
Kontrollen & Tests
Qualität ist für Maurice Lacroix kein Schlagwort. Kontrollen und Tests sind bei jedem Arbeitsschritt eine Selbstverständlichkeit. Nur ein Zeitmesser, der alle Prüfungen mit Bravour bestanden hat, verdient den Namen Maurice Lacroix. Bevor der Uhrmacher überhaupt mit dem Zusammenbau einer Uhr beginnt, wird jedes Teil sorgfältig auf qualitative und ästhetische Gesichtspunkte überprüft. Während aus einer Vielzahl von Einzelteilen ein funktionierendes Ganzes entsteht, wacht nebst dem geschulten menschlichen Auge die moderne Technologie über die kompromisslose Einhaltung strenger Qualitätsrichtlinien.
Ob eine Uhr im gewünschten Masse Wasser widersteht, zeigen gleich zwei Tests: Zum einen wird das Gehäuse sofort nach seiner Fertigung noch ohne Werk in einen Kompressionsbehälter mit entmineralisiertem Wasser getaucht und einem Druck von drei bis 20 Atmosphären ausgesetzt. Danach wird es auf ca. 45 Grad Celsius erwärmt und rasch wieder auf rund 20 Grad abgekühlt. Falls sich dabei Wasserdampf unter dem Glas bildet, muss das Gehäuse nochmals vollständig überholt werden. Zum anderen wird die vollständige Uhr in einem Druckprüfgerät kontrolliert. Dabei kommt sie zunächst in die erste Kammer des Geräts und wird modellbezogen einem Überdruck ausgesetzt. Danach wird die Uhr in die zweite Kammer gelegt, in der nun ein Vakuum gebildet wird. Nimmt der Druck in der Uhrenkammer ab, ist die Uhr undicht.
Anhand einer Funkuhr wird jedes Modell genau eingestellt, bevor seine Ganggenauigkeit geprüft wird. Die Präzision jeder Uhr wird computergestützt in bis zu fünf verschiedenen Positionen getestet, wobei allfällige Gangabweichungen enge Toleranzwerte nicht überschreiten dürfen. Mechanische Uhren werden sowohl vollständig aufgezogen als auch nach 24 Stunden Laufzeit auf Ganggenauigkeit und Funktionen überprüft. Nach der Kontrolle der Wasserdichtigkeit werden die mechanischen Werke erneut aufgezogen und bleiben zur Kontrolle der Gangreserve nochmals mindestens 40 Stunden unter Beobachtung. Die Phase der Endkontrolle dauert somit bei mechanischen Uhren insgesamt fünf Tage, während Quarzmodelle unser Haus nach einer Kontrollphase von drei Tagen verlassen.


